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"Mami,Papi, wo ist denn das Meer?" fragen Kinder - Erwachsene manchmal auch -, die das erste Mal an die Nordsee kommen und gleich ins Wasser wollen - und das Wasser ist dann gar nicht da, nur "Schlick und Schlamm"! So kann man es auch umschreiben, das Watt. Es handelt sich dabei um ein auf der Welt einmaliges Naturphänomen, nur zu beobachten an der Nordseeküste, weil hier der Meeresgrund so flach verläuft. Das Watt bietet unzähligen Kleinlebewesen und seltenen Vögeln Lebensraum, weshalb es zu den großen Naturschutzgebieten gehört.

Sie können stundenlang im Watt (besser am Watt) spazierengehen, ja sogar die Nachbarinsel Amrum ist bei Ebbe zu Fuß von Föhr zu erreichen. Wattwandern sollten Sie aber nur unter fachmännischer Führung - die Flut kommt bestimmt, und sie ist schneller und gewaltiger, als Sie es für möglich halten. Und wo vorher noch Land zu sehen war, ist plötzlich Wasser.

Für einen Zeitraum von drei Tagen (Startzeit 00:00 Uhr) können die Hoch- und Niedrigwasser für eine Auswahl von Pegelorten angegeben werden. Gezeitenvorausberechnungen über längere Zeiträume finden Sie im
Gezeitenkalender bzw. in den Gezeitentafeln (Vertrieb: Eckardt & Messtorff)

Die nachfolgende Tabelle verzeichnet unter "HS" den Fluthöchststand - dann kann man mit Sicherheit schwimmen und baden, und unter "NW" den niedrigsten Stand, wenn das Wasser sich hinter die Inseln zurückgezogen hat und Wanderungen durch das Watt möglich sind.

Pegelorte

Bezugsniveau
¹ Gesetzliche Zeit: Sommerhalbjahr => MESZ, Winterhalbjahr => MEZ

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